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Umgang
mit der Batterie
Eine Batterie muss ab und
zu erneuert werden, oder sie zumindest von Zeit zu Zeit laden. Vor
allem, weil sich in der Batterie stark ätzende Schwefelsäure
befindet, ist es wichtig, dass man etwas über den richtigen
Umgang mit Batterien erfährt.
Wichtig
Bitte bewahrt immer den Kaufbeleg auf, damit man die Batterie später
wieder dem Händler übergeben kann, bei dem sie gekauft
wurde. Somit ist eine problemlose und umweltgerechte Entsorgung
gewährleistet.
Seit 01.10.1998 gilt die neue Batterieverordnung !
Neue Batterien sind grundsätzlich trocken vorgeladen, damit
die Batterie nicht schon vor der Inbetriebnahme mit Säure befüllt
werden muss. Eine Batterie beginnt nämlich zu altern, sobald
die Bleiplatten mit der Säure in Berührung kommen. Außerdem
ist dies aus Transport- bzw. Sicherheitsgründen vorgegeben.
Umgang mit einer neuen Batterie
Stellt die Batterie auf eine säurefeste Unterlage und befüllt
die Zellen bis zur oberen Säurestandsmarkierung mit Batteriesäure.
Jetzt beginnt es im Inneren der Batterie zu brodeln, und die Batterie
wird warm. Dies ist völlig normal. Wartet ab, bis diese Reaktion
beendet ist. Danach hat sich der Säurepegel in der Regel ein
wenig gesenkt, so dass noch etwas Säure nachgefüllt werden
muss. Verwendet nur bei der Erstbefüllung Batteriesäure,
danach den Pegel nur noch mit destilliertem Wasser korrigieren.
Laden einer Batterie
Baut die Batterie zum Laden grundsätzlich aus, um den Säurestand
besser ablesen zu können, bzw. damit die Zuleitungen und Klemmen
der Ladegeräte weniger kurzschlussgefährdet sind.
Fehlt der Batterie Flüssigkeit, korrigiert den Stand (mit destilliertem
Wasser) bitte erst nach dem Ladevorgang, da die Säure beim
Laden an Volumen gewinnt, und der Pegel dadurch steigt.
Ladet die Batterie immer vollständig. Teilweises Laden ist
für sie genauso schädlich wie eine Überladung.
Ladet die Batterie bei Bedarf bzw. bei Stillegung des Motorrades
im Winter in regelmäßigen Abständen.
Säurepilz an den Polen
Der sogenannte Säurepilz greift die Batteriepole an und im
schlimmsten Fall zerfrisst er diese. Um das zu verhindern, hilft
schon der Einsatz von ein wenig Polfett an gefährdeten Stellen
zwischen Pol und Gehäuse (nicht den Pol selbst fetten).
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